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Du bist Ratgeber-Autor oder -Selfpublisher und fragst Dich, wie Du richtig gute Ratgeber schreiben kannst? Dann bist Du hier genau richtig. Es strömen jeden Monat Tausende neue Bücher auf den Markt und genau deshalb ist es zwingend erforderlich, aus dieser Masse hervorzustechen. Das Potential: Viele Ratgeber-Autoren unterschätzen oder ignorieren sogar das wichtigste Element eines erfolgreichen Ratgebers – und genau dort ist Deine Chance.

Was ist ein guter
Ratgeber?

Um wirklich zu verstehen, was einen guten von einem schlechten Ratgeber unterscheidet, müssen wir uns in unsere Zielgruppe versetzen. Nur so können wir verstehen, wie diese „tickt“, also was ihre Probleme, Ängste, Bedürfnisse, Erwartungen und Hoffnungen sind. Ein guter Ratgeber-Autor adressiert diese Emotionen – übrigens auch im Titel und Cover – und gewinnt so die Aufmerksamkeit seiner Leser.

Wie lerne ich meine
Leser kennen?

Am einfachsten ist es, wenn Du bereits mehrere Bücher veröffentlicht inklusiv eigener Autorenmarke hast und auf eine Schar an Lesern „zurückgreifen“ kannst. Über Leserbriefe, Lesungen und Kommentaren kannst Du einige Interessante Dinge über sie herausfinden. Das ist auch einer der Gründe, weshalb wir Selfpublishern empfehlen, eine Kontaktmöglichkeit in ihren Büchern für ihre Leser zu hinterlegen – etwa die eigene E-Mail-Adresse oder Autorenseite. Sehen Deine Leser, dass Du theoretisch immer für sie erreichbar, also greifbar, bist, gewinnen sie wichtiges Vertrauen. Wer erreichbar ist hat auch nichts zu befürchten: Du kommunizierst, dass Du hinter Deinen Büchern stehst und nichts zu „verbergen“ hast – Deine Glaubwürdigkeit steigt ungemein!

Wie lerne ich meine
Leser kennen, wenn ich mein Buch noch nicht geschrieben habe?

Natürlich haben Autoren und Selfpublisher nur selten bereits
eine eigene Fanbase, wenn sie mit dem Schreiben beginnen. Solltest Du trotzdem schon
eine Fanbase haben, dann unterscheidet sich die Zielgruppe jedes einzelnen
Deiner Bücher dennoch mindestens leicht. Bevor Du also mit dem Schreiben
beginnst, solltest Du zuerst einen Archetypen von Deiner spezifischen Zielgruppe
entwerfen. Was haben alle Deine künftigen Leser gemeinsam? Insbesondere in Bezug
auf ihre Gefühle. Wie sieht ihre Lebenssituation aus? Bei welchem Hauptproblem solltest
Du ansetzen?

Was ist ein
herausragender Ratgeber?

Eine Sache ist, seine Zielgruppe zu verstehen, aber eine
völlig andere, mit ihr zu „connecten“ – also eine Beziehung mit ihr aufzubauen.
Nur wenn Du eine echte Verbindung mit Deinen Lesern herstellst, werden diese
auch bereit sein, ihr Leben positiv zu verändern.

Das Ziel eines herausragenden Ratgebers ist es, die Leben seiner Leser positiv zu verändern!

Mit der Hero-Story einen positiven Einfluss auf Deine Leser ausüben

Deine Leser erreicht Du genau dann, wenn sie sich in Dich
hineinversetzen können. Das schaffst Du mit der sogenannten „Hero-Story“ –
Deiner eigenen Erfolgsgeschichte. Mit der Hero-Story zeigst Du Deinen Lesern,
dass Du selbst einmal in der gleichen Situation warst, wie auch er oder sie es
gerade ist. Trotz dieser schwierigen Situation hast Du es geschafft, dort
herauszukommen. Das gibt dem Leser Vertrauen, dass es möglich ist, das
versprochene Ziel zu erreichen. Sie müssen einfach nur dasselbe machen, wie Du gemacht
hast. Besonders wichtig bei der Hero-Story: Authentizität und das Einbringen persönlicher
Erfahrungen in Form von Anekdoten.

Deine Leser müssen sich mit Deinen Botschaften und Apellen gemeint
fühlen. Sprichst Du die Sprache Deiner Zielgruppe? Sei mit Deinen Lesern auf derselben
Wellenlänge!

Der Lese-Killer: Langeweile!

Hero-Story hin oder her: Auf keinen Fall solltest Du bei
Deinen Erzählungen zu sehr ausschweifen. Das sorgt nur dafür, dass der Leser
das Buch gelangweilt hinlegt und die relevanten Stellen gar nicht mehr liest. Tatsächlich
lesen kommen viele Leser gar nicht über die ersten Seiten hinweg – Du weißt:
Verkürzte Aufmerksamkeitsspanne. Das bedeutet zum einen, dass Du den Leser direkt
von Anfang an (mit der Hero-Story) fesseln musst. Zum anderen braucht Dein
Ratgeber einen glasklaren roten Faden, der den Leser so kompakt wie sinnvoll
zum Ziel führt. Je besser Dein Buch strukturiert ist, desto einfacher wird es
für den Leser, „dranzubleiben“. Je konkreter Du beim Inhalt werden kannst,
desto nützlicher für Deine Leser!

Checklisten bzw. Bullet-Points zu ergänzen sind eine ideale
Möglichkeit, etwas Abwechslung in Deinen Text zu bringen und Textinhalte
zusammenzufassen.

Ratgeber-Leser
targetieren

Mit Deinem Leser-Archetypen und einem großartigen Buchinhalt,
der Deinen Lesern tatsächlich hilft, bist Du bereits auf dem besten Weg zum
Bestseller. Was jetzt noch fehlt ist die konsequente Ausrichtung Deiner Marketing-Aktivitäten
auf Deine Zielgruppe.

Wie erreichst Du das?

Mit den richtigen Keywords und Sub-Genres!

Keywords und Sub-Genres erlauben Dir, Dein Buch professionell zu positionieren. Sei es bei BoD, im VLB oder bei Amazons KDP – entscheidend für Deinen Bucherfolg ist, dass die richtigen Menschen Deinen Ratgeber an der richtigen Stelle finden. Dein Buch erscheint dann als Suchergebnis in einer Online- oder stationären Buchhandlung (longtail Keywords) oder in den entscheidenden Kategorien (Sub-Genres), die für Deine Zielgruppe interessant sind.

Darüber hinaus kannst Du die Keywords auch wunderbar zur Positionierung Deiner Werbeanzeigen (z.B. Amazon Advertising) oder Ausrichtung Deiner Social-Media-Aktivitäten (z.B. Instagram) nutzen. Zumindest für den Buchlaunch empfehlen wir Selfpublishern ihre Reichweite mit bezahlter Buchwerbung zu vergrößern.

Die Nutzung vom Amazon Autocomplete oder die Eruierung des Marktpotentials sind nur wenige der vielen Möglichkeiten, Dein Buch professionell zu positionieren.

Weitere nützliche Informationen darüber, wie Du die richtigen Keywords für Deine Bücher findest, erhältst Du in unseren folgenden Artikeln:

Ratgeber schreiben Fazit

Wer heutzutage einen erfolgreichen Ratgeber schreiben
möchte, der braucht viel mehr, als eine bloße Abhandlung des Themas. So etwas finden
die Leser u.U. auch kostenlos auf Wikipedia, Google & Co. Vielmehr möchte der
Ratgeber-Leser an die Hand genommen werden und mit seinen Ängsten, Bedürfnissen
und Hoffnungen abgeholt werden. Klare Schritt-für-Schritt Anleitungen statt
theoretischer Eventualitäten!