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Viele Autorinnen und Autoren machen denselben Fehler auf Social Media: Sie orientieren sich an erfolgreichen Accounts und übernehmen deren Content-Ideen. Das Problem dabei ist, dass sie oft völlig unterschiedliche Bücher vermarkten.

Was für einen Liebesroman funktioniert, muss bei einem Sachbuch noch lange keine Reichweite oder Verkäufe bringen. Und was einem Thriller hilft, kann für ein Fachbuch sogar kontraproduktiv sein.

Erfolgreiches Buchmarketing beginnt deshalb nicht mit der Frage: „Welchen Instagram-Post soll ich heute machen?“ Sondern mit einer viel wichtigeren Frage: „Warum kaufen Menschen mein Buch überhaupt?“

Jedes Buch wird aus einem anderen Grund gekauft

Nicht alle Bücher erfüllen denselben Zweck.

Ein Roman soll unterhalten, Emotionen wecken und den Leser in eine andere Welt entführen. Ein Sachbuch hilft dabei, ein Problem zu lösen oder ein Ziel zu erreichen. Ein Fachbuch vermittelt tiefes Wissen und baut Vertrauen in die Expertise des Autors auf.

Deshalb unterscheiden sich auch die Inhalte, die potenzielle Leser überzeugen.

Wer alle Bücher mit derselben Content-Strategie vermarktet, verschenkt enormes Potenzial.

Genre bestimmt die Erwartungen

Jede Zielgruppe hat andere Erwartungen an Social Media.

Leser eines Romans möchten Figuren kennenlernen, Emotionen erleben oder neugierig auf die Geschichte werden. Sie interessieren sich für Atmosphäre, Konflikte und spannende Fragen.

Bei einem Ratgeber möchten Menschen dagegen bereits vor dem Kauf erste Erkenntnisse mitnehmen. Sie suchen Tipps, Aha-Momente und Lösungen für ihre Herausforderungen.

Bei einem Fachbuch stehen Kompetenz und Vertrauen im Vordergrund. Hier funktionieren Einblicke, Analysen, Praxisbeispiele oder fundierte Erklärungen deutlich besser als emotionale Storytelling-Posts.

Das gleiche Content-Format kann deshalb bei einem Buch hervorragend funktionieren und bei einem anderen völlig wirkungslos bleiben.

Die Zielgruppe entscheidet über den Content

Neben dem Genre spielt die Zielgruppe eine entscheidende Rolle.

Ein Jugendroman spricht Menschen völlig anders an als ein Business-Ratgeber. Ein Elternratgeber braucht andere Inhalte als ein Fantasyroman. Und ein Buch für Unternehmer wird anders beworben als ein Gesundheitsratgeber.

Je besser du deine Leser kennst, desto einfacher wird die Content-Erstellung.

Frage dich deshalb regelmäßig:

Welche Fragen stellt sich meine Zielgruppe?

Welche Probleme beschäftigen sie?

Welche Inhalte würden sie freiwillig speichern oder teilen?

Welche Emotionen möchten sie erleben?

Diese Antworten liefern oft bessere Content-Ideen als jeder Trend.

Der Kaufgrund ist wichtiger als der Inhalt

Viele Autoren sprechen in ihren Beiträgen ausschließlich über ihr Buch.

Dabei interessiert Leser zunächst etwas ganz anderes:

Was bringt mir dieses Buch?

Menschen kaufen keinen Ratgeber über Zeitmanagement, weil sie Zeitmanagement spannend finden. Sie kaufen ihn, weil sie weniger Stress haben möchten.

Sie kaufen keinen Roman wegen der Seitenzahl, sondern weil sie mit den Figuren mitfühlen möchten.

Sie kaufen kein Fachbuch wegen der Kapitelübersicht, sondern weil sie dadurch bessere Ergebnisse in ihrem Beruf erzielen wollen.

Content sollte deshalb immer den Nutzen oder die Emotion hinter dem Buch sichtbar machen.

Entwickle deine Content-Strategie rückwärts

Anstatt nach beliebigen Content-Ideen zu suchen, lohnt sich eine andere Herangehensweise.

Beginne mit dem Warum deines Buches.

Warum existiert dieses Buch?

Welches Problem löst es?

Welche Veränderung ermöglicht es?

Welche Emotion soll beim Leser entstehen?

Erst danach entscheidest du, welche Formate diese Botschaft am besten transportieren. Mal ist das ein Reel, mal ein Karussell, mal eine persönliche Geschichte oder ein kurzer Tipp.

Nicht das Format steht am Anfang – sondern die Botschaft.

Fazit: Content beginnt nicht bei Instagram

Viele Autoren suchen nach der perfekten Content-Idee. Tatsächlich beginnt erfolgreicher Content aber schon viel früher.

Er entsteht aus dem Genre deines Buches, den Bedürfnissen deiner Zielgruppe und dem eigentlichen Kaufmotiv deiner Leser.

Wenn du diese drei Punkte verstehst, musst du Trends nicht mehr hinterherlaufen. Du entwickelst Inhalte, die genau die Menschen ansprechen, für die dein Buch geschrieben wurde.

Denn gutes Buchmarketing bedeutet nicht, möglichst viel Content zu produzieren. Es bedeutet, den richtigen Content für die richtigen Leser zu erstellen.

Welche Inhalte für Dein Buch wirklich funktionieren, hängt also von Genre, Zielgruppe und Kaufmotiv ab und nicht davon, was bei anderen Accounts gerade läuft. Wenn Du diese Fragen nicht allein beantworten möchtest, unterstützen wir Dich mit den Buchmarketing-Paketen von BuchBuddy dabei, eine Strategie zu entwickeln, die zu Deinem Buch passt.