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Viele Menschen haben mindestens einmal in ihrem Leben den Traum ein eigenes Buch zu schreiben. Bei den meisten bleibt es allerdings nur eine Idee, die niemals umgesetzt wird. Von der Idee zu einem fertigen Buch ist es ein langer Weg, der viel Durchhaltevermögen und Zeit fordert. Mit unseren Tipps wollen wir Dir helfen, Deinen Traum möglichst stressfrei umzusetzen.

Tipp #1 – Keine finanziellen Erwartungen haben

Ein Grund KEIN Buch zu schreiben, sollten ein rein finanzieller Aspekte sein. Viele angehende Autoren erhoffen sich mit dem Schreiben sog. “passives Einkommen” aufzubauen. Ja, das KANN funktionieren, aber die wenigsten von uns können sich den nächsten Bestseller einfach so aus dem Ärmel schütteln.

Natürlich solltest Du immer vor Augen haben, dass Dein Buch möglichst erfolgreich wird. Das Ziel Deines Buches sollte es aber vielmehr sein, Deine Leser glücklich zu machen! Wenn sich dabei etwas Geld verdienen lässt, super! Wenn Deine einzige Motivation zum Schreiben allerdings Geld verdienen ist, geht dies meistens schief.

Tipp #2 – Herzensthema wählen

Wenn der finanzielle Aspekt kein guter Grund
ist ein Buch zu schreiben, welche sind es dann?

Sicherlich hattest Du schon einmal einen
Jahresvorsatz – sei es gesünder essen, mehr Sport machen oder mit dem Rauchen aufzuhören.
Die ersten Wochen des neuen Jahres warst Du voller Motivation dabei, aber
genauso schnell hat sich dieser gute Vorsatz auch wieder in Luft aufgelöst.
Aber woran liegt das? Die meisten Vorsätze werden nicht eingehalten, da sie aus
der falschen Motivation heraus entstehen.

Genau so ist es mit Deinem Buch. Mache Dir
bewusst, warum Du ein Buch schreiben möchtest. Ist es nur ein Punkt, den Du auf
Deiner Bucket-Liste abhaken möchtest oder erhoffst Du Dir Anerkennung von
Deinem Umfeld? Diese Motivations-Gründe lassen die Lust am Schreiben meistens
schnell verfliegen.

Um auch langfristig nicht die Lust am
Schreiben zu verlieren und Dauerhaft dabeizubleiben, musst Du über Dein
Herzensthema schreiben. Hast Du die Lösung für ein Problem gefunden, das Dich
selber lange beschäftigt hat und möchtest jetzt anderen helfen? Liebst Du
Romane und möchtest anderen Leuten Entertainment bieten und bestimmte Gefühle
wecken? Wenn Du Dich bei diesen Worten angesprochen fühlst, weißt Du
wahrscheinlich schon, was Dein Herzensthema ist. Los geht’s!

Tipp #3 – Vorbereitung ist das halbe Leben

Hast Du Dein Herzensthema gefunden und weißt
nun, worüber Du schreiben willst?

Dann kann jetzt die eigentliche Arbeit
beginnen. Bevor Du anfängst zu schreiben, solltest Du allerdings nicht nur das
Thema festgelegt haben, sondern auch die Story ausarbeiten. Je genauer Du Dein
Buch bereits planst, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du
zwischendrin den roten Faden verlierst und große Teile von vorne schreiben
musst.

Über folgende Dinge solltest Du Dir bereits Gedanken machen, bevor Du mit dem Schreiben eines Romans anfängst.

  • Die Story: Erstelle den groben Plot mit Anfangskonflikt, Wendepunkt, Krise und Ende. Sind Problem und Lösung realistisch und gehen sinnvoll ineinander über?
  • Charaktere: Bevor Du mit dem eigentlichen Schreiben anfängst, solltest Du ein Profil für jeden Charakter erstellen. Überlege Dir, was diese Person besonders macht, welche Stärken und Schwächen zeichnen ihren Charakter aus?
  • Ort und Zeit der Handlung: Wo findet die Geschichte statt? Die Wahrnehmung macht eine Geschichte einzigartig und sollte deshalb detailreich erzählt werden.

Tipp #4 – Software kann helfen

Das Schreiben kann Dir höchstens ein Ghostwriter abnehmen, jedoch ist genau Deine Art, die Geschichte zu erzählen, für den Erfolg entscheidend! Heutzutage gibt es zum Glück Software, die Dir den ganzen (Schreib-)Prozess erleichtern kann!

Tipp #5 – Teilziele setzen

Der durchschnittliche Jugendroman hat etwa 60.000 Wörter, ein durchschnittlicher Fantasy-Roman schon 90.000 – 120.000 Wörter. Da diese Zahl ziemlich einschüchternd wirkt und die Schreibmotivation senkt, kannst Du Dein Buchprojekt in Teilbereiche gliedern.

Am besten funktionierst dies, wenn
Du Dir zusätzlich eine Deadline setzt. Rechne zunächst aus, wie viele Seiten
Dein Buch ungefähr haben soll und stelle Dir die Frage, wann Du mit dem Projekt
fertig sein möchtest. Wochen, Monate oder Jahre?

Anstatt Dir zum Beispiel das Ziel zu setzen, 50.000 Wörter zu schreiben, kannst Du pro Tag beispielsweise 500 Wörter einplanen. Mit dieser Schreibgeschwindigkeit benötigst Du nur 100 Tage bis zum Erstentwurf!

Wichtig ist hierbei, dass Du
realistisch bleibst und Dir ein Ziel setzte, dass Du auch langfristig einhalten
kannst.

Tipp #6 – Regelmäßig Schreibzeit einplanen

Eine gute Planung hilft ungemein
Stress zu vermeiden, dazu zählen auch feste Schreibzeiten. Hierbei entscheidest
Du wieder selber, wie viel Zeit Du täglich realistisch
zum Schreiben zur Verfügung hast.

Außerdem ist es wichtig, dass Du
Dein Schreibziel täglich verfolgst, um in einen Schreibflow zu geraten und
Momentum aufzubauen. Momentum
kann auch als Bewegungsimpuls bezeichnet werden. Das Schreiben eines Buches
funktioniert letzten Endes ganz ähnlich wie eine Dampflok: Zu Beginn benötigt
sie sehr viel Energie, um sich überhaupt vom Fleck zu bewegen, zu beschleunigen
und ihre Reisegeschwindigkeit zu erreichen. Doch hat sie diese einmal erreicht,
ist kaum noch Energie notwendig, die Geschwindigkeit zu halten.

Damit dieser Tipp funktioniert ist es allerdings wichtig, wirklich JEDEN Tag an Deinem Projekt zu arbeiten, da Dich bereits ein fehlender Tag aus dem Konzept werfen kann.

Von einer halben Stunde bis zu
mehreren Stunden täglich. Alles ist erlaubt, solange Du dieses Ziel langfristig
verfolgen kannst.

Tipp #7 – Du stehst nicht alleine da

Ein Buch als Selfpublisher zu
veröffentlichen ist unmöglich, da Du alle Aufgaben wie das Lektorat,
Korrektorat und das Erstellen des Covers selber übernehmen musst? Hier können
wir Dir etwas Last von den Schultern nehmen.

Wenn Du ein Buch ohne Verlag
veröffentlichst, kommen so viele Aufgabe auf Dich zu, dass Du nicht in jedem
Gebiet Experte sein kannst.

Da Qualität unglaublich wichtig ist, um sich auf dem Markt durchzusetzen, empfehlen wir Dir ein paar Teilbereiche an Profis auszulagern. Es gibt nichts Nervigeres als Rechtschreibfehler, die den Lesefluss hindern. Auch das Cover eines Buches ist unglaublich wichtig, da bereits die ersten sieben Sekunden entscheiden, ob der Kunde das Buch letztendlich kauft oder nicht.

Als Selfpublisher ist es also ganz normal Teilbereiche an Profis auszulagern. Dies nimmt Dir viel Stress und erlaubt Dir, Dich auf Gebiete zu konzentrieren, in denen Du der Experte bist.

Fazit

Viele angehende Autoren unterschätzen es, was es bedeutet, ein Buch auf den Markt zu bringen. Mit diesen Tipps fällt Dir hoffentlich bereits etwas Stress von den Schultern, sodass Du unbesorgt und voller Motivation anfangen kannst.

Hast Du Tipps, die Dir helfen,
wenn Du Dich gestresst fühlst? Lass es uns in den Kommentaren wissen!